1001 miglia

„La più lunga ed estrema randonnée d’Europa
nel paese più bello del Mondo“

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Tour auf Garmin Connect
Wie war das nochmal letztes Jahr ziemlich genau um diese Zeit?
Im Ziel der Paris-Brest-Paris … Nass, erschöpft nach den 1200 km quer durch Frankreich … nach 4 Nächten mit insgesamt 3h Schlaf. Ich glaube mich erinnern zu können, dass mein Gedankengang in diese Richtung lief: „Langstrecke mit dem Rennrad … geschafft und somit abgehakt.“

Wieso stehe ich dann jetzt hier? In Nerviano, eingereiht in etwa 400 weitere Radfahrer K800_20160816_193828
voller Erwartung auf die Strecke gehen zu können, vor mir 1600 Kilometer und 15.000 Höhenmetern … 1001miglia … Vorfreude? Auch … aber vor allem schwirren mir die Aussagen eines Athleten im Kopf herum: „Du brauchst nicht meinen, wenn du die PBP gefahren bist, dann ist die 1001miglia locker zu schaffen“. Was hab ich mir da wieder mal eingebrockt. War das Training ausreichend? Wird das lange Sitzen auf K800_20160816_203424dem Sattel schmerzhaft? Was ist mit Schlafen? Werde ich die Strecke überhaupt in der Zeit schaffen können? Hermann hat eine recht optimistische Marschtabelle erstellt. Ist die machbar. Egal, jetzt auch zu spät sich groß Gedanken zu machen …
karte4In 30er Grüppchen geht es los. Es ist nun schon dunkel. Das heißt die erste Nacht wird durchgefahren. Etwa 400 Kilometer durch die Po-Ebene, „plattleben“ … bald mal verliere
K800_20160817_064542ich Hermann, ich bin den Pfeilmarkierungen auf der Straße gefolgt, Hermann dem GPS-Track, die wie auch in Zukunft so oft irreführend unterschiedlich verlaufen.  Er wird doch wohl nicht auf der langen Geraden mit den hübschen leicht bekleideten Mädchen hängen geblieben sein? Ich treffe ihn bei der ersten Kontrollstelle wieder. Wir fahren nun zusammen, die Gruppen sind uns zu hektisch. Irgendwann mal wird es
langsam hell. Das Licht der aufgehenden Sonne spiegelt sich wunderschön im Po. Es gibt eine K800_20160819_081112Geheimkontrolle auf einem verankerten Kahn. Witzig. Die Melonenschalen sollen in den Fluss, anscheinend mögen das die Fische … Interessant.  Dann wieder Ebene, Ebene, Ebene und im Laufe des Tages wird es brütend heiß, 34°. Eisessen in einer Bar an der Strecke. Als wir wieder aufbrechen, fällt uns eine lustige Truppe in gelbem Ferrari-D
ress auf, eine Frau dabei, alle nicht mehr ganz
jung. Am frühen Nachmittag erreichen wir endlich Lugo (km 414). Duschen – ah, die Abkühlung ist herrlich, essen und weiter. Nach K800_20160819_08440440 flachen Kilometern endlich der erste Berg und dann hinunter zur nächsten Kontrolle in Dicomano. Dort wartet das ersehnte Schlaflager. Aber zuerst mal sehr heiße Fahrt. In den ersten Hügeln die zweite Eis-Pause. In den Bergen ist es zum Glück kühler. Der Aufstieg auf den Passo
Sambuca macht nach den vielen flachen Kilometern sogar Spaß. Am höchsten Punkt wird es langsam dunkel. Ein kleiner Schock K800_20160819_124136awartet auf mich: noch über 30km bis Dicomano (km 529). Ich hatte bei mir gedacht, wenn ich da erst mal oben bin, ist die Etappe gelaufen … aber jetzt noch sooo weit? Das hatte ich ausgeblendet. Und die nächste Enttäuschung: Der ersehnte Schlafplatz, eine Turnhalle, kaum Matten und die alle besetzt. Wir stärken uns erst mal mit dem obligatorischen Teller Nudeln, Melone und Crostata. Danach wird sogar eine Matte frei, die wir sofort belegen. Ich wache allerdings nach 2 Stunden auf und es gelingt mir nicht mehr einzuschlafen: Plastiksack-Rascheln, lautes Reden, Handyalarme, Klappern der K800_20160819_164354Radschuhe, … ich konzentriere mich voll darauf, ob ich durch meine Ohrenstöpsel nicht doch was hören kann. Bingo! Jawoll! Wenn ich schon nicht schlafen kann, dann kann ich auch gleich aufstehen, auch wenn es erst halb drei ist. Wir fahren weiter. Der nächste Aufstieg, über 1000Hm, zuhause ein „Klacks“, aber in der ersten größeren kommt die erste von unzähligen Krisen. Ich hadere mit mir und meinem Schicksal. Ulrich aus Deutschland hatte zu uns aufgeschlossen und sprach uns an. Ich bin sonst eine, die nicht genug vom Quatschen bekommt, jetzt aber war mein einziger Gedanke, hoffentlich muss ich nicht reden … Ein Glück, dass Hermann, der sonst eher schweigsam ist, sich seiner annimmt. Ich bin ehrlich megamies drauf. Wie soll ich denn die K800_20160820_0918321001miglia schaffen, wenn ich schon hier schlapp mache? „Volete la Coca?“, eine Stimme wie aus dem Nichts  …  Höre ich jetzt schon Gespenster? Im Halbdunkel ein Tischchen und eine Gestalt. „Ciao, Gabi!“ Ach, der kennt mich auch noch … So eine Überraschung! Fulvio – der Ciclofachiro … „Mille grazie!“ Die Cola weckt meine Lebensgeister wieder, langsam wird es auch wieder hell. Vallobrosa (km 563), die nächste Kontrollstelle ist bald erreicht. Wir stärken uns mit Panzanella, einem toskanischer superleckeren Brotsalat und gehen dann wieder auf die Strecke. Eine wunderschöne leicht hügelige Fahrt durch die
Panorama-Weinstraße „Terre di Arezzo“ begeistert uns. Olivenhaine, Weingärten, richtig
malerisch. Nach einem Mini-Schläfchen in einem Park folgt noch eine etwas langweiligere K800_20160819_115823heiße Passage durch die Felder. In Chiusi (km 675) haben wir den „Bag drop“ gebucht und decken uns mit frischer Wäsche und Riegeln ein, die mir allerdings schon langsam zuwider sind. Auch hier treffen wir wieder auf die Italienergruppe im gelben Tricot. Die sind aber auch nicht grad langsam … Die nächste Etappe ist kurzweilig und landschaftlich sehr schön. Vorbei am Trasimeno-See und wellig Richtung Süden. Dort braut sich was zusammen. Dunkelgraue bleierne Wolken aus denen man förmlich das Wasser fallen sieht, Blitze in der Ferne. Und wir fahren genau drauf zu. Als wir in die Regenfront kommen ist das Ärgste zum K800_20160821_080515Glück schon vorbei. Gemeinsam der Ferrari-Truppe erklimmen wir quatschend, „chiacchierando“, die letzten Meter in das mittelalterliche Städtchen Todi (km 760). Es
dämmert stark. Gigi erzählt mir, dass sie Zimmer in Todi vorgemerkt haben. Wir fragen im selben Hotel an. Es gibt zum Glück noch Zimmer. Nach einem leckeren  Abendessen fallen wir in unsere Betten. Mehr als 6 Stunden
gönnen wir uns nicht und so sind wir vor 5 wieder auf dem Weg. Der Pfeil bei einer K800_20160821_082810Abzweigung zeigt nach rechts. Hermann pfeift mich zurück, das GPS zeigt in die andere Richtung, das hatte ich auch schon gesehen, deshalb kehre ich auch wieder um. Was jetzt kommt ist allerdings grenzwertig: einige Kilometer mit Steigungen von 15 bis 20%. Vor uns geht einer zu Fuß. Schweißtreibende Angelegenheit. Oben angelangt sehen wir in der Ferne ein Blaulicht. Bei der nächsten K800_20160818_174028Abzweigung kommen Radler von rechts. Haben die sich verfahren? Wir erfahren später, dass die von uns verschmähte Abzweigung mit viel moderateren Anstiegen gesegnet war. Die beiden Radfahrer erzählen uns, dass es einen Unfall gegeben hat. Ein Crash mit einem Wildschwein. Armbruch. Aus für den Fahrer. Leider. Nächster Halt ist in Bolsena (km 827). Die nächste Etappe quer durch die Toskana K800_20160822_124746
fahren wir gemeinsam mit den lustigen Ferrari-Radfahrern. Gigi, der „Chef“ der Gruppe ist 69 Jahre alt. Er ist nicht das erste Mal dabei und überzeugt uns mit seiner strukturierten Planung. Es geht vorbei an dem mittelalterlichen Pittigliano und an Sorano. Beim Anstieg zum Städtchen Radicófani fängt es an zu regnen. Welche Wohltat. Wozu sich einen Regenschutz anziehen? Ich fahre so weiter und K800_20160821_194122
bin in kürzester Zeit bis auf die Haut durchnässt. Auf der Straße kommen die Sturzbäche daher und es sieht nicht so aus, als hörte es bald auf. Klatschnass wie ich bin, wurstele ich mich nun doch noch in meine Regenjacke. Und kurz darauf hört es auf. Na toll! Abfahrten folgen, genauso, wie man sich die Toskana vorstellt. Links und rechts der Straße abgeerntete goldene Hügel, Olivenbäume, K800_20160819_193530
Zypressen, einsame Gutshöfe am Horizont. Vorbei am Städtchen Pienza erreichen wir nach der langen Etappe die Kontrolle von San Quirico d’Orcia (km 947). Gigi lotst uns über die steile Toreinfahrt in das historische Zentrum. Dieser Ort wird  auch von der mille miglia mit historischen Autos angefahren. Aber nein, unsere Kontrollstelle finden wir hier im Zentrum nicht. Nach Abstempeln und Stärkung mit der üblichen Pasta, Melone und Kuchen kommt nun eine kurze sehr schnelle Etappe. K800_20160821_200751
Wir beeilen uns. Wir fahren in einen herrlichen Sonnenuntergang. Leider finden wir in Castelnuovo Beradenga (km 998) keine Unterkunft und so bleibt uns nur die Turnhalle. Nach Stärkung mit allerlei leckeren Dingen begeben wir uns zur Ruhe und ich  kann 6 Stunden sogar recht gut schlafen. Vor uns liegen nur noch läppische 600 Kilometer – denke ich mir. Die haben es aber noch ziemlich in sich. K800_20160822_072131
Ausgeruht starten wir wieder in die sich langsam dem Ende neigende Nacht. Im Dunkeln
meistern wir ein Paar Kilometer auf den Spuren der „Eroica“, einem Brevet, deren 220 Kilometer mit historischen Rädern auf „strade bianche“, den weißen Schottersträßchen, zurückgelegt werden müssen. Bei Dämmerung kommen wir durch Siena, dort wird gerade reinegemacht vom „Palio“ (ich hasse dieses Event, bei dem die  Stadtteile vertretendeK800_20160822_075340 Reiter ihre Pferde halsbrecherisch durch die Gassen jagen, nicht selten gibt es schwere
Unfälle). Weiter geht es. Als ich bei der Geheimkontrolle in die Bar trete habe ich ein Dejavue: Hier war ich schon einmal. Da fällt es mir auch ein: Ein 300km-Brevet ein Jahr zuvor von Chiusdino durch die Hügel rund um Siena. Nächster Anstieg nach San Gimignano. Wunderbare Kulisse. In Staffoli (km 1140) kurze Pause in der
Mittagshitze. Wir haben vor bei der nächsten Kontrollstelle beim Lago di Gramolazzo (km K800_20160818_1703371235) zu schlafen. Die Etappe führt nach einer kurzen ebenen Passage durch ein schöne Tal hinauf zum Passo Trebbia. Brütende Hitze, stehende Luft. Bei einem Dorfbrunnen benetze ich mich komplett. Das hält nicht lange an, aber wir finden bei einer der zahlreichen Papiermühlen, die das Tal säumen einen Schlauch und dürfen ihn als Dusche verwenden. Die Straße schlängelt sich nun nach oben. Meine Beine haben nicht so unbedingt große Lust auf Steigungen. Ein paar sportliche K800_20160819_064835Rennradler überholen uns. Boah, die haben einen Affenzahn drauf. Oder hat das nur den Anschein, weil wir so schneckenmäßig unterwegs sind? Weit über uns schmiegt sich ein Dörfchen an den Abhang. Vielleicht gibt es dort eine Bar? Fehlanzeige, wie wir später merken werden. Aber kurz vorher eine Menschenansammlung bei einer Quelle. Sonia Testi und ihre Gruppe. Wir werden eingeladen zu Foccaccia. Danke, das war unsere Rettung, denn nun geht es gestärkt auf die letzten K800_20160818_165712Höhenmeter. Nach einer langen erfrischenden Abfahrt kehren wir erneut ein. Absolut spitzenmäßig das Eis in Bagni di Lucca. Ein ständiges Auf und Ab erwartet uns nun. Der  Lago di Gramolazzo liegt eingebettet im Naturpark der Apuanischen Alpen.  Rundum alpine Gipfel. Es ist hier oben ganz schön kalt. Ich bin froh um meine warmen Sachen, die ich in den vergangenen Tagen glaubte umsonst durch die Gegend geschleppt zu haben. Die Schlafmöglichkeit scheint uns nicht sonderlich erhebend. Ich gehe allerdings nach den unwirtlichen sanitären Anlagen gar nicht hinüber K800_20160819_080710zur Turnhalle. Wir treffen nämlich wieder auf Gigi und Alberto und ihre Leute. Sie haben vor abzufahren nach Aulla und dort im Hotel zu schlafen. Wir bekommen dort zwar keinen Platz, aber eine andere Adresse. Dorthin zieht es sich zwar noch und ich werde nach 40 Kilometern langsam müde. Das Hotel Demi erfüllt aber alle unsere Erwartungen und früh morgens, es ist noch dunkel starten wir wieder, nicht ohne zuvor wie Gott in Frankreich gefrühstückt zu haben. Fast wie Urlaub … Zwei kleine Berge, die sich allerdings wie große anfühlen liegen vor Deiva Marina (km 1337). Die Landschaft ändert sich wie so oft wieder. Wir fahren nun durch Ligurien. Irgendwann haben wir das erste Mal Blick auf das Meer, auf die wunderbaren Buchten der Cinque Terre. Dann fahren wir wieder auf die Modeneser Radler auf. Großes Hallo bei der Begrüßung. Wir werden den ganzen Tag mit ihnen reisen. Nach Casella Ligure (km 1429), dort hatte Hermanns
Marschtabelle zwar Übernachtung vorgesehen, aber wir waren schon lange raus aus dem Plan. Aber egal, ob am Sonntagnachmittag erschöpft in Nerviano einzutrudeln oder ausgeruht am Montagmorgen … Ich bin unbedingt für diese Alternative. Ich habe was gelernt von Gigi und Co. Betrachtet man dieses lustig Grüppchen, immer gut drauf und K800_20160821_191251vergleicht sie mit den zombiehaft durch die Gegend gurkenden Radfahrern, die die Nächte durchgemacht haben, dann ist die Wahl nicht schwer. Auch wenn mir im Ziel jemand sagen wird, dass wir so nicht dem „Geist der Randonneé“ entsprechend unterwegs sind. Ich genieße auf jeden Fall (meistens) unsere Fahrt, auch wenn der Hintern manchmal schon etwas schmerzt. Und wir gehen das Risiko des Sekundenschlafs nicht ein. Wir sehen unterwegs nämlich nicht wenige zerschrammte
Radler, die irgendwann unfreiwillig K800_20160822_084818
Bodenkontakt aufgenommen haben vor Übermüdung.
Ein Highlight liegt noch vor uns
nach einem unheimlich steilen (so kommt es mir halt vor) Anstieg: Der Heimatort von Fausto Coppi. Kein Wunder, dass der ein so klasse Radfahrer war damals, wenn er auf diesen Hügeln täglich Brot ausfahren musste. Nach Castellanía (km 1484) rollen wir noch 1-2 Stündchen durch die Po-Ebene. Eigentlich könnte man jetzt die verbleibenden 90 K800_20160822_111429Kilometer gut zuende bringen, aber wir haben uns schon längst entschieden in einem Motel mit der Ferrari-Gruppe zu übernachten. Zuvor fallen wir noch in eine Pizzeria auf. Genau „einfallen“ ist das richtige Wort. Wir parken unsere Räder vor der Veranda. Und zeitgleich fangen alle an zu hüpfen. Ich habe den Eindruck, dass Millionen Mücken was
von mir wollen. In Sekundenschnelle bin ich auf K800_20160822_111935Beinen und Armen zerstochen. Es fällt uns nichts anderes ein, als uns alle 8 in die überfüllte Gaststube zu quetschen. Ich gehe mal eine Weile aufs Stille Örtchen und kühle unter anderem meine zerpiksten Glieder. Inzwischen war wie durch ein Wunder Platz für uns geschaffen worden. Nach einer
sagenhaften Pizza ging’s dann Richtung Motel. Wie staunen wir, als wir die Zimmer sehen: ein Bett für mindestens 3 Personen, ebenso die Dusche. Was sollte ich bloß mit der Stange mittendrin? Vielleicht tanzen? Und wer sollte mir dabei zugucken? Denn die Dusche hatte sogar eine Bank für sicher mehrere Personen … Sachen gibt’s … Nach dem Frühstück K800_20160822_113214rollen wir dann die letzten paar Kilometer nach Nerviano (km 1606). Die genieße ich ganz besonders, ganz im Gegenteil zu Paris-Brest-Paris, bei der ich mich nur noch ins Ziel sehnte. Wir sammeln immer mehr Radler ein und sind eine ganz ordentliche Gruppe die am Vormittag in Nerviano einrollt. Gigi gibt kurz vor dem Ziel die Anweisung, dass wir vier Frauen vorausfahren sollen: Angela, Antonella, Cinzia und ich, gefolgt von einer Horde
Jungs … wie staunten da die Zuschauer. Nach einer Stärkung werden wir dann mit Medaille und Urkunde ausgezeichnet. Die haben wir uns redlich verdient … Ich bin eine von nur 16 Frauen, die diese Herausforderung geschafft haben.  Und ganz im Gegensatz zu einem Jahr vorher spreche ich sofort den Wunsch aus, im kommenden Jahr gerne wieder etwas Ähnliches mitfahren zu wollen, zum Beispiel die London-Edinburgh-London … wir brauchen nur noch einen Startplatz …

K800_20160818_093056K800_20160818_132115K800_20160819_090931K800_20160819_091243K800_20160819_160304K800_20160819_163005K800_20160819_163305K800_20160819_164926K800_20160819_165205K800_20160819_193530K800_20160820_060920K800_20160820_072822K800_20160820_090031_001K800_20160820_103119K800_20160820_182005K800_20160821_200648K800_20160821_200800K800_20160822_071824K800_20160822_111926