Triathlon

SCHOCK-Enthüllungen meines Supporters

Jahre danach… Ein Triathlon Supporter packt aus und rechnet mit SEINER Athletin ab.

Im Rahmen des Vortrages „allXtri – Norseman/Swissman/Celtman“ gibt H.L. lange gehütete Geheimnisse preis …

Zitat:

Für ein Ein-Mann-Support-Team ist es nicht einfach:
„Will er Fotos machen, möchte die Athletin etwas zu trinken, steht er mit der Flasche oder Essen an der Strecke, wird ihm vorgeworfen, warum er nicht das schöne Panorama knipst. Ein undankbarer Job … “
Geforderte Kompetenzen: Flexibel sein … gelassen sein  … flexibel sein… gelassen sein …

Norseman 2011:
Als Supporter muss man kritikfähig sein:
Zitat Athletin nach dem Rennen: „… aber besonders beim Support kann die Erfahrung einiges verbessern helfen …“ – Nanu? War die Athletin nicht zufrieden mit meinem Job????

  • Gabi packt selber an – Supporter hat morgens wenig zu tun …
  • Wecker – 2 Uhr. Es ist zappenduster.
  • 20 km fahren wegen Startverschiebung
  • Gabi verabschieden. Fähre legt ab. Fotografieren. Filmen.
  • Wechselzone einrichten
  • Warten – es beginnt zu regnen – es beginnt zu schütten – Wechselplatz abdecken
  • Zustand im Fjord: Abfließendes Wasser – Sturm – hohe Wellen
  • Sorgen … 10% der Athleten muss aus dem Wasser gefischt werden und muss Rennen beenden. Meine Athletin???
  • Endlich – Athletin steigt schwankend aus dem Wasser – halbe Stunde Verspätung
  • Wechselzone zusammenpacken – Tee kochen
  • Stau auf der Straße hoch zum Fjell
  • Zwischendurch Foto machen
  • Auf dem Fjell warten – Kleiderwechsel – 8 Minuten verloren …
  • Spezialtrank wird verschmäht
  • Überholen
  • Warten
  • Foto –
  • Riegel? Nein danke!
  • Tanken
  • Vorausfahren zur 2. Wechselzone
  • Stau
  • Seitl. Parken 10 min. zu Fuß – ALLES hinschleppen
  • Wechselzone einrichten
  • Wasser holen
  • Ich komme zurück- Athletin irrt umher und sucht Wechselplatz – SCHIMPFT
  • Schnell umziehen
  • Wechselzone zusammenpacken
  • Fahren – WARTEN– fahren- WARTEN
  • Proviant wird verschmäht: nein, ich kann nix essen; ich WILL Salz
  • Wo ist das Salz? 
  • Leichte Hysterie auf beiden Seiten ….

 

Norseman 2012:  viiiiiiiiel entspannter…

Und zwar SOOOO entspannt und beschäftigt mit Fotografieren und Filmen –> Supporter hat nicht gemerkt, dass Athletin schon aus dem Wasser ist und den Neo-Reißverschluss mit den gefühllosen Fingern nicht aufbringt…. Donnerwetter! 

Swissman 2014: 

  • Nach dem 1. Wechsel falsch gefahren – Erste Verpflegungs-Stelle verpasst
    Athletin ruft an: Wo bleibst du denn???????????
  • Dasselbe auf der Laufstrecke – man kann nur alle paar Kilometer die Laufstrecke erreichen. Stress … Parkplatz suchen … zu Fuß hin latschen … zu spät… Athletin schon vorbei …
  • Begleitung ab Grindelwald: kein Problem mehr – Athletin platt

 

Celtman 2016:

  • Für Supporter stressig
  • Kilometerlang enges Sträßchen durch die Pampa, Stau, …
  • Nach 50 km Frühstück für Supporter in Restaurant 50 Meter neben der Straße
  • Supporter steht an der Straße und wartet – Athletin fährt vorher ab und sucht mich im Restaurant – zeugt von Vertrauen
    Zitat Athletin: „Mein Supporter ist voraus gefahren nach Gairloch zum Frühstücken. Ich biege -dort angekommen- auf den Hotelparkplatz ein, unser Auto ist nicht zu sehen. Ich suche das Auto hinter dem Hotel, nichts. Dann entdecke ich es. Ich vermute  Hermann noch im Restaurant, weil ich schneller hier war als erwartet. Sollte ich hineingehen? Ein Blick auf die Straße, da steht er und wartet dort auf mich. Mist, eine Menge Zeit umsonst verloren. Schnell weiter. Etwa alle 20 Kilometer sehe ich Hermann am Straßenrand“.
    Eingefügt aus <https://gabiwinck.wordpress.com/hart-haerter-celtman/>
  • Zitat Athletin: „Ich rufe meinem Supporter zu, dass ich auf der Laufstrecke unbedingt meine Sportuhr, die Garmin, brauche. Nicht vergessen! Welche Garmin? Ja, die hatte ich beim Schwimmwechsel ausgezogen. Mein Supporter ruft mir zu, dass er die Uhr nicht gefunden habe, obwohl er den Wechselbeutel mehrmals durchwühlt hat. Die Laufstrecke ohne Uhr? Hermann verabschiedet sich jetzt, um zur Wechselzone vorzufahren. Das heißt – zuerst noch einen Parkplatz zu ergattern, ein äußerst schwieriges Unterfangen. Die letzten Rad-Kilometer gehen etwas mühsam vonstatten“.
    Eingefügt aus <https://gabiwinck.wordpress.com/hart-haerter-celtman/>
  • Zweiter Wechsel: Chaos total –  4 Kilometer Stau – 15 Minuten-Lauf mit zwei Rucksäcken bis zur Wechselzone.
  • Zeit wird knapp. Wann kommt sie denn? Nur noch 20 Minuten, dann ist Cut Off … dann dürfen wir nicht mehr auf den Berg …
  • Midges, midges, midges … (Tausende von Mücken) …
  • Athletin kommt. Cut off knapp aber geschafft.
  • Jetzt müssen wir auf den Berg. Heißt 24 km wandern angesagt im hochalpinen Gelände … aber wir haben fast alle Zeit der Welt. Nur noch das Cut Off auf dem ersten von 3 Gipfeln…. locker zu schaffen. Auch zu Fuß.

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Wer mag, hier noch die Filme dazu:

Celtman 2016:


Swissman 2014:

Norseman 2012:

Norseman 2011:

 

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4 Kommentare zu „SCHOCK-Enthüllungen meines Supporters

  1. Danke für die längst überfällige Klarstellung: Hier »easy going«, gerne auch als Leistungs- oder Ausdauersport schöngeredet, dort der Knochenjob, der den Supporter psychisch und physisch ans Limit bringt … 😉

    1. vermutlich hast du recht … im Nachhinein erzählt man so locker dahin … easy … die „Leiden“ sind oft schnell vergessen … und dann erst noch die Beziehung Supporter/Athletin – eine Zerreißprobe …

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