Rennrad

Alpi4000 – „a“ wie am Limit???

Geschafft!!                                                               italiano            Strava

Zuerst ein kleiner Vorgeschmack: mein Video

Zugegeben, das Stilfser Joch nach knapp 1500 Kilometern in den Beinen ist nicht ganz easy, aber die im Vorhinein mir vorschwebenden Wander-Kilometer über die 48 Kehren hinauf blieben auch aus …
Aber beginnen wir 132 Stunden vorher …

Alpi4000 … in den vorausgehenden Wochen mit gemischten Gefühlen entgegengefiebert, K800_20180722_070102stehe ich nun mit knapp 500 Rennradfahrern ausgerüstet für 140 Stunden, sprich 5 Tage und 20 Stunden, in Bormio an der Startlinie und warte, bis wir dran sind. Vor uns eine große Acht durch Norditalien, Schweiz und Frankreich, über 1500 Kilometer und an die 20.000 Höhenmeter. Krass!

TAG 1 (247 km/ 3600 Hm)

Etappe 1: Bormio-Bernina Pass (57 km/2051 Hm)
Hinter Bormio wird es gleich ernst, es geht hinauf zum Passo Foscagno, dann über den Passo Eira auf den Bernina Pass. Noch leichtbeinig überwinden wir die Höhenmeter undK800_20180722_102616a überqueren die Grenze zur Schweiz. Die erste Versorgungsstation lässt mein Herz höher schlagen: u.a. Aprikosen, Erdbeeren und Pizza.

Etappe 2: Bernina Pass – Chiavenna (72 km/ 316 Hm)
Nun geht es lange tendenziell abwärts durch das Engadin.
Inmitten der traumhaften Berglandschaft schlängelt sich ein roter Zug dahin, der Bernina-Express, ein Unesco Weltkulturerbe, schaut aus wie eine Modelleisenbahn. Die Schranke schließt sich vor uns. Ulrich meint, da können wir noch durch. Er schon … ich nicht … Vor mir sind beide Schranken zu, hinter mir pfeift der Zug … Auf allen Vieren krabble ich drunter durch. Noch mal gut gegangen. Obwohl ich sonst eine eher vorsichtige Fahrerin bin, düse ich schnell bergab, damit der Lokführer mich nicht erwischt und tadelt. Vorbei geht es nun an Nobelorten wie Pontresina und St.Moritz. An vier Seen vorbei ist der Maloja-Pass auf einem wie die K800_20180722_123918Italiener sagen „falsopiano“ schnell erreicht. Und die nun folgende Abfahrt ins Val Chiavenna ist spektakulär. Die Kontrolle hier ist gut ausgestattet, es gibt wieder Pizza und Wassermelone, köstlich!

Etappe 3: Chiavenna – Laveno (118 km/ 1263 Hm)
Obwohl die kommende Etappe als „agevole“ – also locker angekündigt ist, laugen mich die kleinen Anstiege in der Nachmittagshitze aus. Die ersten Kilometer legen wir zum Glück auf Radwegen zurück, entlang an den Ufern des Lago Mezzola. Dann geht es auf recht verkehrsreichen Straßen weiter. Wir erreichen den Comosee, dann den Lugano-See. Wie herrlich wäre hier ein „tuffo“ in das kühle K800_20180722_151319Nass. Es zehrt an der Psyche das quirlige Treiben der vielen Badenen an den Stränden zu beobachten. Gedanken kommen auf, ob wir da wohl die richtige Art des Urlaubs gewählt haben. Wäre es nicht viel schöner nun gemütlich am Strand im Liegestuhl zu lesen? Dann sich im Hotel verwöhnen zu lassen? Schnell beiseite gefegt diese demotivierenden Überlegungen. Ich bin jetzt hier. Ich habe es so gewollt. Und wie langweilig wäre die Alternative auf die Dauer. Wir gönnen uns irgendwo zwischendurch eine Eispause. Ein weiterer See, der Lago Muzzano und dann sind wir schon an den Ufern des Lago Maggiore. Hier wollte mein Bruder als „tifoso“ mit seiner Familie stehen. Drei Stunden hatten die Drei in der sengenden Hitze am Straßenrand ausgeharrt – nur für eine kurze verschwitzte Umarmung. Tomaten und Wasser wechseln den Besitzer, welche Wohltat. Hilfe von K800_20180722_200138Außen … Disqualifikation?? Dann müssen wir leider weiter nach Laveno. Essen und dann mit der Fähre über den Lago übersetzen. Am gegenüberliegenden Ufer habe wir ein Hotel gebucht. Ist zwar noch relativ früh, aber der Schlaf sollte gut tun, zumindest Hermann, ich wieder mal schlaflos, wie gewöhnlich …  gegen vier Uhr morgens rollt es sich trotzdem frisch weiter.

TAG 2 (280 km/ 3900 Hm)

Etappe 4: Laveno-Biella (92 km/ 1170 Hm)
Durch die kühle verkehrsberuhigte Nacht fahren ist eine Wohltat. Ab dem Lago d’Orta geht es etwas kupiert weiter. Bei den Abfahrten ist es in der Dämmerung ziemlich kühl. Ich habe kleine Müdigkeitsattacken. Nach der Cappuccino-Pause treffen wir Carla, Carmine und Aniceto. Die drei sind flott unterwegs. Kurze Pausen und via! Bis Biella wenig Aufregendes, leider hatten wir in der Dunkelheit auch keinen Panorama-Blick auf den Lago d’Orta.

Etappe 5: Biella – Venaria Reale (88 km/ 700 Hm)
Ein Blick auf die Schlafgelegenheit und sanitäre Anlagen und ich bin mir sowas von sicher, dass ich bei dieser Rando auf eine solche Übernachtung verzichten möchte. Wie können zivilisierte Menschen eine Örtlichkeit nur in solcher Weise hinterlassen? Essenfassen: Es gibt dasselbe wie an den letzten Kontrollen: Kalten Reissalat, Nudeln K800_20180723_094314a1oder Aufschnitt, Waffeln und Cioccolato fondente, eine leckere Bitterschokolade. Sehr schön führt die Strecke nun leicht über ein paar vom Gletscher geschaffene Morenen- Hügelchen zu Füßen der Gran Paradiso-Gruppe. Die letzten Kilometer fahren wir entlang einer endlosen Mauer. Mit 35 km umfasst sie den Parco La Mandria von der Dynastie der Savoyer errichtet und heute Naturpark und Weltkulturerbe. Die Kontrollstelle befindet sich im Innenhof der Reggia di Venaria, eine der prächtigsten savoyischen Residenzen. Mehr als Kontrolle gibt es allerdings nicht … Vielleicht sind wir so unter den letzten und außer Wasser und Waffeln und Schokolade alles schon ausgegangen? Essen, auf’s WC, noch was trinken, ach ja, einkremen könnte ich auch noch mal. Hermann: „Hmmhmm … jetzt haben wir schon wieder so lange still gestanden …!“, das soll heißen: „Gabi, jetzt mach mal weiter!!!“  Aber mir fällt noch ein, dass ich mein Garmin-Gerät wieder mal an mein USB-Kraftwerk hängen muss.

Etappe 6: Venaria Reale – Lanlesbourgh (100 km/ 2100 Hm)
War alles bis hierhin nur ein Vorgeplänkel, so wird es nun wird es so richtig ernst. Das Grüppchen mit Carla holt uns ein und wir radeln zusammen auf den ersten 50 Kilometern ins Susa-Tal hinein. Ebenso wie auf vielen Teilstücken der Rando durchläuft dieses Tal auch die antike und heutige Via Francigena. In burgartiger Bauweise thront das Kloster Sacra di San Michele hoch oben über uns auf einer Bergkuppe. Es soll Umberto Eco zu seinem Roman „Im Namen der Rose“ inspiriert haben. Ich kann die K800_20180723_193904cUmgebung garnicht so genießen, es ist nämlich brütend heiß, kein Lüftchen regt sich.
Endlich im Talgrund in Susa füllen wir unsere leeren Tanks erst mal mit Cola, Trinkyogurt, Kefir und Pfirsichen. Lecker nach fast obstlosen Tagen. Was? Schon Tage? Es kommt mir so lange vor, obwohl es doch erst der zweite ist …
Nun müssen wir hoch auf den Alpenpass Mont Cenis. In Novalesa entgeht mir die Abtei, die einst Karl den Großen beherbergt hatte. Ich bin nämlich in Gedanken schon bei den nächsten unendlich schwierigen Kilometern. Die Veranstalter haben sich hier was ganz Besonderes ausgedacht: Anstatt gemütlich auf der Hauptstraße führt der erste Teil über die alte Straße über das Dörfchen Moncenisio, zwar verkehrsarm, aber die mehreren K800_20180723_203123Passagen über 15% Steigung tun unseren müden Beinen schon sehr weh. Milder geht es dann auf der Staatsstraße weiter. Ich sehe von Weitem eine Staumauer. Ah, dann sind wir ja bald mal oben. Denkste! Bis auf den Pass schlängelt sich die Straße noch gefühlt endlos. Aber der Blick auf den Mont-Cenis-See und die umliegende Bergwelt lässt alle Mühen vergessen. Immer wieder habe ich die Ausrede für’s Fotografieren stehen zu bleiben. Hermann ist schon weiter gefahren. Ungeduldig? Bei Dämmerung erreichen wir das französische Lansleburgh. Hier hatte ich von Unterwegs für uns und Carla, Aniceto und Carmine schon ein Hotel gebucht für ein paar Stündchen ruhigen Schlaf.

TAG 3 (251 km/4750 Hm)

Etappe 7: Lanlesbourgh-La Thuile (101 km/ 2850 Hm)
Diese Strecke ist durch ihre beiden Pässe zwar äußerst anstrengend, aber traumhaft K800_20180724_050304bezüglich der Landschaft. Fast ausgeschlafen, morgens gegen vier Uhr, machten wir uns auf den Weg. Aus der Dunkelheit in die Dämmerung fahren hat einen ganz eigenen Reiz. Recht gemütlich lässt sich die Fahrt am Fluss Arc entlang an. Richtig aufgewacht bin ich, als plötzlich lautes Dauer-Hupen erklang und ein Auto mit weit über hundert km/h talauswärts raste. Vorsichtshalber fahre ich einen Meter in die Wiese. So ein Spinner! Bonneval sur Arc, ein hübsches Alpendörfchen, von hier geht es bergauf zum Col d’Iseran. Auf den ersten Metern nach oben sehe ich im Talgrund wieder das halsbrecherisch daherrasende Auto. Mike wird mir später erzählen, dass er sich nur durch einen Sprung in den Straßengraben in der letzten Sekunde aus der Schusslinie begeben hat… 15 Kehren mit spektakulärem Ausblick und der Sonnenaufgang auf den umliegenden Bergen lassen die K800_20180724_074822bstrapaziösen Steigungen auf den Pass fast vergessen. Bei der Abfahrt nach Val d’Isère bin ich froh um meine leichte Daunenjacke und die Windstopper-Handschuhe. Von Val d’Isère folgt nun eine Abfahrt durch viele dunkle Gallerien und Tunnel. Sehr schlechter Bodenbelag, sprich tiefe Löcher, zieren kilometerweit die Straße. mehrere Autos hinter mir zwingen mich möglichst weit rechts zu fahren. Ich verlangsame. Plötzlich sehe ich im Schein meiner Lampe einen Sandhaufen. Ich bremse ab, mein Vorderrad bohrt sich hinein und ich verliere die Kontrolle über mein Rad. In Sekundenschnelle muss die Entscheidung fallen: Entweder nach Links umfallen und unter einem Auto enden oder nach Rechts. Ich entscheide mich dafür und knalle gegen die Tunnelwand. Zum Glück kam ich mit nur einer zerschrammte Hand und einem riesen Schreck davon – und zitternden Knien. Hermann wartet weiter unten schon mit tadelndem Blick – wo ich denn bliebe? Weiter. Als Hermann losfährt rufe ich ihm noch hinterher, dass von seinem Beutel was runter hängt. Er hört nichts. Etwas weiter talauswärts sehe ich was Schwarzes auf der Straße. Was ist denn das? Ich bremse, steige ab und wandere zurück, zum Glück kommt kein Auto. Es ist das Stirnband meines Mannes. Beim nächsten tadelnden Blick kann ich triumphierend das Band in die Höhe halten. Die Horrorfahrt durch das Val d’Isère ist irgendwann vorbei, vorbei fahre ich auch an der Abzweigung und muss einen halben Kilometer bergauf zurück. Man gönnt sich ja sonst nichts. Schon sind wir in der K800_20180724_103015anächsten Steigung, nämlich auf den Kleinen Sankt Bernhard-Pass. Die anfänglichen steileren Passagen vertreibe ich mir mit einem Hörbuch. Hermann habe ich hinten gelassen, damit er nicht wieder nörgeln muss. Etwas stört mich schon, dass mich viele Radfahrer und nicht nur E-Biker überholen. Die haben aber alle keine Startnummer und kein Gepäck und somit wahrscheinlich frische Beine. Dann: Was ist denn das? Ein kleines weißes Kirchlein mit großen rosa Punkten? Witzig. Etwas weiter oben hat die Straße etwa 100 Meter rosaroten Belag. Drauf geschrieben: La Rosière. AhK800_20180724_104317a! Vor Kurzem kam hier die Tour de France vorbei. Ich mache eine kleine Kaffeepause. Hermann zieht vorbei, ihm ist nicht nach Kaffee und Cola. Noch ein paar Kilometer angenehme Steigung und ich bin oben auf dem Kleinen Bernhard. Hermann wartet schon, diesmal nicht mit tadelndem Blick. Die Abfahrt nach La Thuile auf wunderbar neuem Straßenbelag ist eine Freude. Immer wieder erhasche ich einen Blick auf das Mont Blanc Massiv. Erinnerungen werde wach an den UTMB, dem Ultra Trail Montblanc. Das waren nochK800_20180724_120159 Zeiten, ganz ohne „Rollstuhl“.

Etappe 8: La Thuile-Biella (150 km/1900 Hm)
La Thuile liegt in einem Seitental des Aostatales, so sind die ersten Kilometer rasante Abfahrt. Dann wird es trotz leichtem Gefälle etwas mühsam, da zu der Hitze auch noch ein recht heftiger Gegenwind kommt. Die Strecke folgt der ciclabile Francigena bis zum Castello Bard am Talschluss. Einmal weiche ich von der Strecke ab, da ich eine Bar entdeckt habe, Hermann bekommt das nicht mit und fährt weiter. Das erste Mal verloren … Ich esse schnell ein Eis und quatsche etwas mit Radfahrerkollegen, dann folge ich meinem Mann, wie es sich für eine brave Gattin gehört. Bald habe ich ihn wieder im Blick, überhole und hätte gerne, dass er in meinem Windschatten bleibt. Aber immer wieder fällt er zurück. Die tadelnden Blicke nun meinerseits. Bald kehren wir in einem Conad ein: Eis, Cola, Kefir, Trinkjogurt und zwei Pfirsiche. Ich leide unter Obstentzug. Geizig stecke ich die beiden Pfirsiche zu der halben Banane aus der Kontrollstelle in die Papiertüte auf der Packtasche. Hermann lästert, was ich wieder mal mit mir rumschleppe… Kurz vor Biella nun wieder eine Überraschung: Anstatt auf schnellstem Weg zur Kontrollstelle geht es steil hinauf. Ich lasse Hermann ziehen undK800_20180724_214032 halte bei einem Brunnen. Trinkflaschen füllen und vor allem mich von unten bis oben nassspritzen, nur so ist die Hitze erträglich. Dann fällt mir noch ein, die Dame des B&B Toscana in Biella anzurufen. Ein Zimmer ist noch frei, aber ich kann nicht versprechen, dass wir vor elf Uhr in Biella sind. Tadelnde Blicke von Hermann, als ich ihn wieder erreiche, so in etwa meinend: „In deinem Tempo kommen wir nie nach Biella …“. Das lasse ich nicht auf mir sitzen. Ich mobilisiere alle Kräfte und lasse ihn stehen. Ich treffe auf Andrea F. Mit Quatschen geht die Zeit schneller um. ER möchte in Biella in einem Hotel übernachten und wird für uns eine telefonata machen, ob noch Platz ist. Leider Fehlanzeige. Alles ausgebucht. Irgendwann zweigen wir auf eine etwa drei Kilometer lange Schotterstraße ab. Mountainbiketerrain. Wir werden kräftig durchgeschüttelt auf der steinigen Passage. Ich fahre langsamer und Hermann überholt wieder. Als ich aufschließe, mache ich den Vorschlag eine kleine Pause zu machen. Ich möchte meinen Pfirisch essen und Hermann großzügig den anderen schenken. Aber wo sind meine Pfirsiche und die halbe Banane? Eingeklemmt in die Gummizüge steckt nur noch die leere Papiertüte, ein großes Loch am unteren Ende … das kommt vom Geiz …
Es dämmert langsam, wir haben die Höhe fast erreicht und noch einige Kilometer auf halber Höhe den Hang entlang zurückzulegen. Meine mehrfachen Berechnungen ergeben immer klarer, dass wir die Nacht wohl in der gefürchteten Kontrollstelle inrücker.JPG Biella verbringen müssen, denn nach Elf traue ich mich das B&B nicht mehr anzurufen. Wir erreichen den Monte Oropa, das wichtigste Marienheiligtum in den Alpen und auch Weltkulturerbe. Wir machen anscheinend eine Kultur-Radeltour. Oropa ist auch sehr bekannt als Zielort des Giro d’Italia. Also sind wir auch auf den Spuren der großen Radrennen. Von oben spreche ich noch mit der Frau vom B&B, dass wir gleich unten seien. Etwas übertrieben. In halsbrecherischer Geschwindigkeit sausen wir Richtung Biella. Zum Glück ist die Straße in recht gutem Zustand. Geschafft! Noch schnell den Wechselbeutel in der Kontrollstelle geholt. Nun werden die warmen Sachen weggepackt. Und dann gute Nacht!
Nachtrag: Das mit den Pfirsichen erzählte ich tags drauf Carla; sie lachte und sagte, die habe sie auf der Schotterstraße liegen sehen zusammen mit einer halben Banane.

Tag 4 (301 km/500 Hm)

Etappe 9: Biella-Pavia (127 km/229 Hm)
Am frühen Morgen, es ist noch dunkel, bringen wir die Wechselbeutel zurück, ich stecke mir noch ein Brötchen in die Lenkertasche und los geht raus aus Biella und rein in die Poebene, die wir den ganzen Tag nach Osten durchqueren werden. Carla und Co erreichen uns, wir fahren ein Stück zusammen. Dann fallK800_20180725_061322e ich immer wieder zurück, um zu fotografieren. Reisfeld an Reisfeld. Nahe Vercelli wartet Hermann, Kaffeepäuschen. Ich möchte auch mein Brot essen. Ist weg. Hermann erinnert sich, dass er das schon im ersten Kreisverkehr liegen sehen hat. Schinken und Käse auf dem Asphalt verteilt. Mist!
Weiter durch die Felder. Dann auf einem Radweg den Ticino entlang. Den Fluss überqueren wir in Pavia auf dem antiken ponte coperto, der überdachten Brücke mit zwei Portalen und einer Kappelle in der Mitte. In der Kontrollstelle siK800_20180725_062500nd sie leicht überfordert. Es gibt kaum mehr was. Waffeln und Schokolade. Ach doch irgendwann ein paar Nudeln. Wir sind schon wieder viel zu lange ohne Bewegung.

Etappe 10: Pavia-Piadena (111 km/ 216 Hm)
Immer wieder sehe ich Schilder, die auf die Via Francigena hinweisen. Dieser antike Weg verband Nordeuropa mit Rom. Diese Strecke möchte ich aber am liebsten schnell wieder vergessen. Abgesehen von der Hitze, zum Glück gibt es eine klitzekleine Kühlfunktion des leichten Gegenwindes, habe ich im Nachhinein das Gefühl unzählige Male der Gefahr entgangen zu sein von einem Lastwagen oder Sattelschlepper überrollt zu werden. Der Verkehr rund um Cremona schrecklich. Der Hitze zu entgehen flüchten wir uns in einen Supermarkt. Eiskalte Klimaluft schlägt uns entgegen. Jogurt, Kefir, das Übliche. Wir wollen uns draußen stärken. Die Tür öffnet sich und es fühlt sich so an, als ob jemand die Ofentür geöffnet hätte. Schnell wieder hinein in den Supermarkt. Die Kassierin guckt misstrauisch. Aber besser als draußen verbrennen. Nun geht es nett durch die Felder auf verkehrsberuhigten landwirtschaftlichen Sträßchen und Radelwegen am Straßenrand. Hermann fällt immer wieder aus dem Windschatten und ich blicke tadelnd zurück. Ich schließe auf Carla, Aniceto und Carmine auf. Wir wechseln uns in der Führung ab und kommen flott weiter. Hermann ist selber schuld, wenn er sich nicht dran hält. Unterweg treffen wir auf einen Fahrer mit einer riesigen K800_20180725_165000Packtasche. Es ist Paolo. Er ist erst 19 Jahre alt. Piadena ist erreicht. Nur Bruchteile später kommt auch Hermann an. Wie hat er das denn gemacht? So schnell? Und ohne die Vorzüge von Windschatten? Alle Achtung! Die Kontrollstelle ist in einem kühlen Innenhof untergebracht. Großes Hallo. Hier treffe ich auf Giovanna. Wir werden von einer sympathischen motivierten Gruppe Jugendlicher verwöhnt. Bald ist wieder Zeit aufzubrechen, damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit nach Pieve di Coriano kommen. Die Unterkünfte dort alle ausgebucht. Wird das die erste Nacht im dormitorio?

Etappe 11: Piadena-Pieve di Coriano (80 km/ 133 Hm)K800_20180725_180645
Die Etappe ist sehr schön. Zunächst fahren wir am Ufer des Flusses Oglio entlang. Wir überqueren den Oglio kurz vor seiner Mündung in den Po auf einem ponte delle barche, auf einer Brücke, die auf Booten aufliegt, von denen es nur noch sehr wenige gibt. Nun geht es auf dem Po-Radweg weiter. Als wir am Ort San Benedetto Po vorbeikommen, entdecke ich ein Hinweisschild auf ein B&B. Wir fahren in den Ort und fragen uns durch. Eine wunderschöne Villa beherbergt die Frühstückspension „A casa dell‘ antiquario“. K800_20180725_195246_001eInzwischen ist es jedoch schon dunkel, ob wir da noch jemanden erreichen? Ein Telefonat und die Besitzer sind so nett uns doch noch Quartier zu geben. Die Villa ist stilvoll eingerichtet, sind doch die Chefleute gleichzeitig Galeriebesitzer und sie hat einen wunderschönen Innenhof zum Relaxen. Wir fühlen uns sehr wohl. Leider müssen wir wieder früh weg, mit nur kleinem Frühstück. Die verbleibenden Kilometer sind schnell runtergespult.

TAG 5 (270 km/ 2600 Hm)

Etappe 12: Pieve di Coriano-Monte Borghetto (86 km/ 330 Hm)
Am Po und Mincio entlang radeln wir sehr schön nach Mantua. Vorbei an K800_20180726_105227aden Seen und auf den Mincioradweg durch den Mincionaturpark. Ab hier kenne ich eigentlich fast jede Kurve, so oft bin ich die Strecke schon gefahren. Ist natürlich ein wenig übertrieben. Man müsste hier mehr Zeit haben die schönen mittelalterlichen Dörfer Valeggio und Borghetto sul Mincio und Sehenswürdigkeiten wie den Ponte Visconteo zu besuchen. Den Die Kontrollstelle bei Valeggio sul Mincio ist wunderbar.

Etappe 13: Valeggio sul Mincio- Tremosine (86 km/1300 Hm)
Von hier geht es nicht entlang des Mincio-Radweges sondern übers Land nach Desenzano. Die Strecke nach Salò ist anfangs ziemlich verkehrsreich. Wie wird es dann wohl auf der Gardesana bei den Tunneln werden. Ich habe schon ziemlichK800_20180726_110847b Bammel. Dann umfährt man aber die Halbinsel vor Saló und hier ist es ruhiger. Ab Saló hat man traumhafte Panoramen auf den See und auch die Städchen an der Strecke mit ihren schönen Villen lenken von der Müdigkeit und der Hitze etwas ab. Eisstopp in Toscolano-Maderno: Sagenhaftes Eis in der Gelateria Azzurra in Richtung Fährhafen. Und kurz darauf noch mal eine Supermarkt-Pause, man gönnt sich ja sonst nichts: Yogurt, Kefir und … zwei Pfirsiche. Geiz wieder vorprogrammiert: Die beiden wurden besser gesichert als ihre Brüder und reisten … über das Stilfser Joch zum Frühstück nach Bormio (hahaaaaaaha). Dann kommen die gefürchteten Tunnels. Dort werden die Autos an Ampeln eine Zeitlang zurückgehalten und ich kann nahezu angstfrei fahren. Zudem ist es angenehm kühl. Dafür schlägt die Hitze bei der Abzweigung hinauf nach Tremosine voll zu. Und das Verkehrschaos ist ideal für uns Radfahrer: Autos aus beiden Richtungen verkeilen sich nahezu auf der engen Straße beim Versuch aneinander vorbei zu kommen. Bis sich das Kuddelmuddel auflöst sind wir schon weit oben. Atemberaubende Blicke und dann tauchen wir ab in die Kühle der tief eingeschnittenen Schlucht des torrente Brasa. In Pieve ist ein Pflichtstop um auf der terrazza del „brivido“  eine K800_20180726_151420Unterschrift auf der Tafel „we where here …“ zu machen. Brivido bedeutet Gänsehaut. Mehrere Hundert Meter senkrecht unter der Terrasse ist der See. Wirklich Gänsehautfeeling. Noch ein paar Kilometer wenig ernsthafte Steigung bis nach Vesio, das hatte ich mir viel anstrengender erwartet, hoffentlich verschätzte ich mich auch bezüglich Stilfser Joch …, denn das liegt immer noch drohend vor uns. Naja, wir werden es so in etwa um diese Zeit am nächsten Tag wissen.

Etappe 14: Vesio-Spormaggiore (81 km/ 2032 Hm)
Ich bin heilfroh, dass ich die Abfahrt nach Limone nicht im Aufstieg machen muss. Die Gefälle scheinen mir mehr als 15%-ig zu sein. Nach LiK800_20180727_060102amone dürfen wir auf dem kürzlich neu eröffneten Radweg fahren, der an die Felswände geklebt scheint. Spektakuläre Konstruktion. Der Radweg nach Sarche beschert uns wieder was zu Lachen. Allerdings erst im Nachhinein. Hermann und ich sind dafür bekannt, dass wir uns immer wieder verlieren beim Radeln, manchmal sogar schon wenige Meter ab der Haustüre. In Arco bleibe ich wieder mal hinten, um in meinen Taschen zu kramen. Hermann beschließt weiterzufahren. Der Radweg führt leicht ansteigend dem Fluss Sarca  entlang bis Sarche. Kein Problem. Ich werde ihm schon nachkommen. Unterwegs lockt noch ein Brunnen. Am Ende des Radweges kein Hermann in sicht. Ich bin schon etwas „angefressen“, er hätte hier doch wohl warten können. So radle ich die Straße hinauf, um schnell auf den Sarca-Schlucht-Radweg zu kommen. Ich treffe hier zwar Radfahrer, aber nicht Hermann. Nun kommt mir das wohl etwas komisch vor. Handy herausgezogen. Aha, eine WhatsApp-Meldung: „Bin auf dem Radweg, hat keinen Sinn wieder zurück zu fahren, ich radle weiter“. Nanu? Ich bin auch auf dem Radweg. Ein Telefonat bringt die Lösung: Hermann ist noch auf dem Talradweg. Das hätte ich mir nicht im TrauK800_20180726_170839(0)m ausdenken können. Er hat irgendwo ganze 40 Minuten auf mich gewartet und ich war schon vorbei an ihm. Das kann auch nur uns passieren. Ich warte also auf ihn. Meine Zwangspause hat aber auch was Gutes: Inzwischen suche ich eine Unterkunft, denn es ist schon halb acht. Bis neun sollten wir spätestens in San Lorenzo kurz vor dem Molvenosee sein. Stress pur. Ob wir die paar Aufstiegskilometer wohl in der kurzen Zeit schaffen? Auch Jürgen schließt sich uns an. Er will seinem kaputten Ar… eine kleine Auszeit gönnen. Alle Kräfte mobilisiert und wir schaffen es. Die Chefleute des Hotel San Lorenzo sind sehr nett und zuvorkommend, dass sie uns zu so später Stunde sogar noch das Abendessen servieren und nach einem Limoncello sinken wir selig ins Bett für eine kurze Nachtruhe. Nach einem kleinen Frühstück sitzen wir gegen halb fünf Uhr wieder im Sattel. Sehr schön bei Dämmerung um den Molvenosee zu fahren und Spormaggiore ist bald erreicht.

TAG 6 – letzter Tag? (170 km/ 3980 Hm)

Etappe 15: Spormaggiore-Fischteich SchlanderK800_20180727_050534s
Zunächst folgt eine Abfahrt ins Nonstal. Was dann folgt, gefällt mir weniger. Verkehrsreich geht es aufwärts bis Fondo. Ab hier kenne ich nun wirklich jeden Stein bis zum Ziel. Unterwegs treffe ich auf einige Radfahrer, die es sich am Straßenrand für ein Schläfchen bequem gemacht haben. Ein Kollege war nicht so umsichtig: Er gurkt vor uns in Schlangenlinien dahin, fährt plötzlich nach recK800_20180727_074900hts in den Schotter am Straßenrand, kippt auf die Straße, rappelt sich auf und weiter. Dem täte wohl ein wenig Schlaf gut. Der Gampen-Pass ist auch schnell erreicht, dann kann man sich auf der Abfahrt Richtung Meran gut erholen. Nach dem kurzen Aufstieg von Algund  in der pralle Vormittagssonne sind die Kilometer bis zum Fischteich unerwartet leicht: Wir haben Rückenwind. Ich quatsche unterwegs mit Werner, was die Zeit nochmal gefühlt verkürzt. K800_20180727_140155Bei Theresia am Fischteich „Brugg“ werden wir wie gewohnt herzlich empfangen, obwohl es Theresia nicht so richtig zum Lachen ist: Sie hat glaube ich in den letzten beiden Nächten noch weniger geschlafen wie wir … Die Nudeln sind wie üblich sagenhaft. Die besten auf der gesamten Strecke!!

Etappe 16: Schlanders-Stilfser Joch-Bormio (58 km/ 1975 Hm)
Prad ist ruckzuck da und nun wird es bitterernst. Kurz nach Prad habe ich noch eine lustige Begegnung: Ein Garten voll mit bemalten Steinen und allerhand sonstigem „Geraffl“ lockt meinen Fotografiertrieb. Ich bremse, zücke mein Handy. Da baut sich auf der anderen Zaunseite eine Gestalt mit Schürze und Filzhut auf und hält mir die Hand vor die Linse. Nein, Fotografieren verboten! Außer ich lasse einen Euro springen. Er, der Künstler, habe 40 Jahre an dem ganzen gebastelt. Ich fahre wortlos weiter. Unterwegs nach oben passiere ich einige „Radler-Leichen“. Wäre zwar nicht übel sich da jetzt auch dazu zu legen und ein Nickerchen zu machen, aber dann wäre ich ja noch länger unterwegs und später oben. Und an die kalte Abfahrt möchte ich noch gar nicht denken, denn ich hatte meine warmen Sachen ja im Wechselbeutel zurück gelassen. Ich zücke meine Geheimwaffe. Sie schiebt mich zumindest bis zur Franzenshöhe hinauf: Mein Hörbuch. Wirkt phänomenal! Alle paar Kehren, es sind insgesamt 48, erlaube ich mir ein kurzes Absteigen. Um mal zu fotografieren, etwas zu trinken, in meiner Tasche zu kramen, … oder irgendwas fällt mir immer ein. Auch Mike K800_20180727_175247und Jürgen leiden nach oben. Sind also alle nicht mehr so ganz fit. „Normale“ Radfahrer überholen, ich habe aber keine Lust zu beschleunigen. Sergey überholt mich wieder mal. Er kann aber auch garnicht anders: Er fährt ein Fixie!!! Ich komme wieder aus dem Staunen nicht heraus. Keine Gänge. Wie schafft man da nur das Stilfser Joch oder so Steigungen wie den Mont Cenis? Unglaublich. Ein Wahnsinns-Typ, denn er hat vor zwei Tage später beim TCRN06 zu starten, dem Bike Race durch ganz Europa. Ich genieße Hörbuch und Aussicht. Der Ortler droht unheimlich zu mir herüber. Das ist ein Berg, der trotz Faszination mir irgeK800_20180727_201059bndwie Angst macht, warum auch immer. Ein Donnergrollen. Ich beschleunige ein paar km/h. Über mir haben sich dunklen Wolken zusammen gezogen. Nur das nicht! Nichts fürchte ich so sehr wie ein Gewitter in den Bergen. Hermann, der vorausgefahren ist, ohne tadelnden Blick diesmal, wartet auf der Franzenshöhe auf mich. Gemeinsam trödeln wir weiter. Nur noch 20 Kehren, fast schon ein Count Down. Die Wolken haben sich zum Glück aufgelockert. Noch ein paar Fotos und dann sind wir da! Carla begrüßt uns. Die Narrische ist schon über eine Stunde da. Wahnsinn. Ein paar Fotos geschossen und Erfahrungen ausgetauscht mit anderen Randonneuren unK800_20180727_201059dd ich vergesse fast den letzten Stempel. Dann noch die Abfahrt nach Bormio. Ich ziehe alle Kleidungsstücke, die ich in meinem Beutel finde übereinander: ein zusätzliches Unterziehhemd, ein zweites Radshirt, dünne Windjacke, Regenjacke und zittere hinter Hermann her. Zwei Fotopausen bescheren mir wieder den tadelnden Blick „Wo bleibst du denn schon wieder?“ – alles beim Alten …
Ich bin einfach nur glücklich, aber mit einem ganz klitzekleinen Bedauern: nun ist Schluss mit der Alpi4000, mit den umwerfend schönen Landschaften, mit dem gemeinsamen Erleben mit dem eingenen Ehemann, mit den Radkollegen, mit alten Kollegen und mit neuen, mit den Erwartungen, Ungewissheiten, mit dem Unerwarteten. So vielfältig sind die Empfindungen. Ich möchte das immer wieder erleben.
Fazit: Alpi4000 N01 ist nun Geschichte.
Das Brevet ist zwar äußerst hart, aber durch die regelmäßigen bequemen Schlafpausen stieg ich jeden Morgen relativ ausgeruht wieder auf das Rad und pedalierte mit Freude in den Sonnenaufgang. Nicht weiter denken als bis zum kommenden Abend. pedaliert sich meiner Meinung nach sicherer. Übermüdung hat vermutlich zu nicht wenigen Unfällen geführt. Ziemlich einige Teilnehmer sind auch schon nach dem ersten Viertel ausgestiegen. Haben sie sich übernommen? Die Anforderungen sind schon sehr hoch, aber machbar, wenn man mit seinen Kräften haushält. Und kein Hahn kräht danach, ob man 10 Stunden weniger gebraucht hat. Wichtig ist ankommen und das im Wohlfühlmodus. Die Streckenwahl ist traumhaft schön, am Weg liegen unzählige Natur- und Kulturschönheiten, allerdings könnte ich auf einige verkehrsreiche Passagen verzichten und würde liebend gerne einen Umweg in Kauf nehmen, als das Leben zu riskieren. Denn Sattelschlepper und übermüdete Radfahrer, die unberechnenbar durch die Gegend gurken, sind nicht vereinbar. Einen herzlichen Dank an alle Freiwilligen an den Kontrollstellen uns zu unterstützen. Manche blieben mir im Gedächtnis durch die motivierten sehr netten Mitarbeiter und das sehr gute Essen. Man muss allerdings auch berücksichtigen, dass nicht nur wir Radfahrer übermüdet sind, sondern auch die vielen freiwilligen Helfer, die tagelang ohne zu schlafen für uns da waren. Tausend Dank, dass ich das erleben durfte!
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Schöner Bericht von J, alias Francis Bacon.: hier

Bericht von Bernd Rücker

 

 

 

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23 Kommentare zu „Alpi4000 – „a“ wie am Limit???

    1. danke! wundere mich selbst, wie „leidensfähig“ man ist … bzw. man empfindet es nicht mal als leiden … einfach nur so, man muss da jetzt durch und kann sogar die Augenblicke genießen.

  1. Chapeau! Selbst als Nur-Leser läuft es mir trotz Hitze kalt den Rücken runter wie u.a. bei der Schilderung Deines Sandhaufen-Crashs. Dein Bericht ist ja so ausführlich wie fast selbst dabeigewesen. Kompliment nicht nur zu Eurem Finish, sondern vor allem zu Eurer mentalen Unverwüstlichkeit! Damit schafft ihr auch MGM, da bin ich mir ziemlich sicher.

  2. Super Bericht, sehr ausführlich und auch noch viele schöne Fotos. Auf einem an der letzten Kontrolle bei Schlanders habe ich mich auch entdeckt, beim Essen und außnahmsweise nicht beim Radeln. Schön war´s!

  3. Mir fehlen vor lauter Begeisterung die passenden Worte.
    Bericht, Leistung, Bilder, Information: Alles 5 Sterne.
    Zu toppen ist das wohl kaum noch.

    Herzlichen Glückwunsch!

  4. Hallo, Gabi!
    Gratulation und Dank für Deinen Bericht! Es ist immer wieder erstaunlich zu lesen, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen und Erfahrungen auf exakt denselben Strecken sein können, wenn man die gleichen Punkte zu unterschiedlichen Zeiten passiert.
    Und nach den Fotos, die ich gesehen habe, bin ich froh, daß das große Chaos in Biella an mir vorbeigegangen ist, es hat mir schon gereicht, von dort dutzende Mückenstiche als Erinnerung mitzunehmen.

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